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Baerin
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 das Schöne lauert überall
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aesculus

     
24.01.2008 15:00

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24.01.2008 14:59




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24.01.2008 14:23

Mondazy's Fish



Mondazy’s Fish


... taucht auf in einem amerikanischen küstenstädtchen,
er schwimmt durch die straßen und gassen und
sucht sich seine opfer
der tod kommt als fisch in dieser gegend ...

zu lesen im roman 'being dead' von jim crace









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19.01.2008 18:31

 

 

beute

  

vier episoden

vom fressen und gefressen werden

 

 

 

eins

katze und frosch

 

eine beobachtung aus der kinderzeit

sommerferien am see

wie jeden tag, spielt die katze des hauses auf dem hof

doch heute hat sie einen frosch gefangen

und der lebt noch, versucht verzweifelt wegzuhüpfen

der hof besteht aus nackter festgetretener trockener erde

zuerst hat der frosch noch kraft

er macht sprünge, die katze hinterher

jedes Mal, wenn sie ihn mit ihrer pfote erwischt,

wird er schwächer und staubiger

obwohl er schwer verletzt ist, blutet er nur wenig

die sprünge werden flacher und kürzer

die abstände größer

der frosch ist schon ganz schwach

und mag überhaupt nicht mehr hüpfen

aber das gefällt der katze nicht

sie erwartet, dass er springt und schlägt ihn auf den rücken

nun versucht er doch noch mal einen hüpfer

und wieder bleibt er liegen

die katze ist enttäuscht,

dass ihr spielzeug kaputt ist

sie gibt erst auf, nachdem der frosch einige zeit tot ist

der frosch wird nicht gefressen

 

zwei

grasmücke und schmetterling

 

im hochsommer bei sonne nach dem gewitter

die sträucher hinter dem haus sind noch nass

und dampfen vor feuchtigkeit

ich sitze auf dem balkon

über der wiese zwischen haus und gesträuch spielt ein schmetterling

über ihm taucht die grasmücke auf

sie ist ein sehr kleiner vogel, doch sie möchte ihn fangen

das gelingt seltsamerweise nicht auf anhieb

sie pickt in der luft mehrmals mit dem schnabel auf den schmetterling ein

wenn er getroffen wird, gibt es ein knacksendes geräusch

so ein schmetterling ist erstaunlich zäh

er fliegt noch eine ganze weile weiter

bis er endgültig gepackt und ins nest zu den jungvögeln getragen wird

 

drei

 

reiher und fisch

 

 

 

 

bild: lukasz lukasik, quelle: wikipedia.org gnu free documentation license

spaziergang mit kleinkind im frühsommer im park

am ufer des künstlichen ‚flusses’ (ein stehendes gewässer)

wartet der graureiher und schaut gelangweilt über die wasserfläche

es sind außer uns keine menschen in der nähe

wir gehen sehr langsam und leise näher heran

bis auf 4 m lässt er uns nahe kommen

nach einigen minuten pickt er mit gelassener selbstverständlichkeit ins wasser,

bis auf ein kleines glucksen gibt es kein geräusch

sofort hebt er den kopf wieder

und hat einen zappelnden silbernen fisch im schnabel

der äußerst elegante vogel schaut uns kurz an und fliegt davon

 

vier

katze und junge amsel

 

die nestlinge, die ihr in der galerie seht, sind ausgeflogen

sie können noch nicht sicher fliegen

und verstecken sich in den sträuchern

eine katze aus der nachbarschaft schleicht herum

lauert den ganzen tag

wenn ich sie sehe, jage ich sie weg,

schimpfe und werfe mit erde

niemand kann den ganzen tag aufpassen

es gelingt ihr doch eines in den sträuchern zu erwischen

ich kann es nicht sehen, höre aber das jämmerliche gepiepse

 

 

ns. im allg. habe ich nichts gegen katzen, ich mag sie

 


 

kommentar von: Greenpower2 am 16.08.2007 20:48

was soll noch groß dazu sagen wie immer perfekt du hast eine andere art der themen wie ich deshalb schnüffel auch von zeit zu zeit gern bei dir vorbei

 

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19.01.2008 18:28

sag mir wo die bienen sind

 

sag mir wo die bienen sind ...

 



 

(bild: Luc Viatour, quelle: http ://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Apis_mellifera_Luc_Viatour.jpg)
 

  

"Rätselhafter Exitus der Bienen


Das spurlose Sterben


In den USA ist die Mehrzahl aller Bienen verschwunden. Weil eine klare Ursache fehlt, spekulieren Forscher über das Ende der Insektenart - ein Ende mit möglichen Konsequenzen für die Menschheit.
Von Petra Steinberger


Sie sind weg. Haben den Stock alleingelassen, die junge Brut nicht mehr versorgt. Sind nie wieder aufgetaucht, die älteren, erwachsenen Bienen. Haben auch keine Toten zurückgelassen. Millionen und Abermillionen Bienen sind in Nordamerika einfach verschwunden im Lauf der vergangenen Monate. Und immer mehr amerikanische Imker, die in diesen ersten warmen Wochen nach dem Winter zum erstenmal ihre Bienenstöcke wieder öffnen, berichten dasselbe. ...


An der amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten ist betroffen und Teile Kanadas.
Dasselbe passiert auch in Spanien und in Polen. Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus Deutschland - nur hat das Bienensterben bisher nirgendwo solche Ausmaße wie in den USA.


"Das Bienensterben kann eine Warnung an uns sein"


Es ist ein seltsames, geradezu unheimliches Phänomen, das die Bienenvölker heimsucht. Die Wissenschaft hat ihm jenen Namen gegeben, den sie reserviert hat für etwas, das sie noch nicht, vielleicht nie erklären kann: disorder, Störung. Man spricht vom ,,Colony Collapse Disorder??, von einer Störung namens Bienenvolk-Kollaps, kurz CCD. Über die Symptome weiß man ziemlich viel: In betroffenen Kolonien fehlen alle erwachsene Bienen, und es liegen auch, wie normalerweise üblich, keine toten Bienen in der Nähe. Die Bienen fliegen fort und sterben irgendwo draußen.
Vorräte an Honig sind da, und die nicht ausgewachsenen Bienen, die nun verhungern. Eine Kolonie, die mitten im Zusammenbruch steckt, mag von außen ganz normal wirken. Aber innen gibt es viel zu wenige, viel zu junge Arbeiterinnen. Und schließlich kommt etwas Eigenartiges hinzu: Normalerweise werden die Stöcke eines Volkes, das an Krankheiten stirbt oder in einem kalten Winter verhungert, sofort von anderen Bienen oder Stockräubern ausgeplündert oder von Plagen wie Wachsmotten übernommen. Diesmal aber dauert es mindestens zwei Wochen, bis die Plünderer kommen.
Was die Ursachen für das Verschwinden sind, darüber weiß man fast nichts. Aber man weiß, dass es eine Katastrophe wäre, wenn die Honigbienen für immer verschwänden. Eine Katastrophe auch für den Menschen. ...


Es geht nicht nur um die Bedrohung einer Tierart, auch nicht um das Bienensummen im Frühling oder den Honig, der uns fehlen wird - zumindest ökonomisch gesehen ist er ein angenehmes, aber eher unwichtiges Nebenprodukt. Die Menschen brauchen die Bienen dringend, denn etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung ist direkt oder indirekt von ihnen abhängig: Äpfel, Birnen, Pflaumen, ein Großteil des Obstes werden zwischen 80 und 90 Prozent von Zuchtbienen bestäubt, ebenso Mandelbäume, Melonen, Paprika, Kürbisse, Himbeeren und etwa 90 andere Obst- und Gemüsearten - aber auch Viehfutter wie Klee oder das in den USA verbreitete Alfalfa. ...


Manche Farmer versuchen, die Bäume mit Hilfe riesiger Ventilatoren zu bestäuben, oder sie experimentieren mit Hummeln und anderen Insekten. Aber wirkliche Alternativen zur Bestäubung durch Bienen gibt es nicht, Wildvölker existieren kaum noch, schon gar nicht in den riesigen Monokulturen, und andere Insekten würden diese Mengen nicht schaffen.
Den durch Bienenpollination erwirtschafteten Wert schätzen Forscher allein für die USA auf bis zu 18 Milliarden Dollar. In Europa sind es immerhin bis zu fünfMilliarden Euro. Durch ihre Leistung bei der Bestäubung gelten Bienen in Europa nach Rindern und Schweinen als das drittwichtigste Haustier - noch vor dem Geflügel.


,,Eigentlich ist es eher merkwürdig, dass die Bienen es so lange ausgehalten haben??, sagt der Bienenforscher und Soziobiologe Jürgen Tautz vom Biozentrum der Universität Würzburg. Ein Bienenvolk ist ein extrem komplexer Superorganismus, der sich über Jahrmillionen an die widrigsten Umstände angepasst hat. ,,Doch in den letzten zehn Jahren sind sie schwach geworden??, sagt Tautz. ,,Vor allem der Stress ist zuviel.?? Die größte Bienenplage war bisher die Varroa-Milbe, ein Parasit, der die Tiere aussaugt. ... Aber Varroa ist es diesmal nicht.


Vielleicht gibt es tatsächlich nur eine einzige Ursache für den Völkerkollaps, die noch gefunden werden muss. Vielleicht aber, und das vermuten auch andere Bienenforscher, sind es viele Ursachen, die die Bienen langsam überwältigen. Die Flurbereinigungen, die keine Feldraine mehr übrig gelassen haben, die Monokulturen und eine allzu perfekte Forstwirtschaft, die jeden hohlen Baumstumpf aus dem Wald holt, in dem die wilden Schwärme sich einst ansiedelten. Die Städte und Vorstädte, die das Land überwuchern. Die Pestizide, die sie vielleicht langsam vergiften. Krankheiten und Parasiten, die aus allen möglichen Teilen der Welt über sie hergefallen sind, eingeschleppt im Zuge der transkontinentalen Verschickung von Zuchtbienen.


Inzwischen fehlt den Bienen auch der Mensch, der ihnen Unterkunft bietet. In der freien Natur ist kaum noch Platz für sie. Aber auch die Imker sterben aus, weil sie, wie in Deutschland, oft Hobby-Imker sind, Pensionäre, die sich die Anschaffung neuer und die Versorgung kranker Völker in jedem Frühling aufs Neue nicht mehr leisten können. ,,Jedes Jahr durchschnittlich drei- bis fünfhundert Euro, das ist eine Menge Geld für einen Pensionär??, sagt Tautz. ...


Ein Teufelskreis: Je schwächer die Bienen werden, desto teurer wird ihre Haltung und desto weniger Imker gibt es. ... In Amerika ist die Situation etwas anders. Zwar hat auch hier die Zahl der Bienenhalter drastisch abgenommen. Das liegt aber auch daran, dass sich das Geschäft konsolidiert hat. Denn ein Geschäft ist die Imkerei in den USA zumindest teilweise geworden - ironischerweise gerade deswegen, weil es nur noch so wenige Bienen gibt.


Seit Mitte der siebziger Jahre ist die Zahl der Honigbienen in den USA um die Hälfte geschrumpft. Inzwischen fahren mobile Bienenzüchter von Obstplantage zu Obstplantage, um die Blüten von den Bienen bestäuben zu lassen. Solche Großimker halten manchmal mehrere tausend Stöcke - bei einer durchschnittlichen Koloniegröße von zwanzig- bis dreißigtausend Tieren im Winter und bis zu sechzigtausend im Sommer. Heuer, nach den gewaltigen Verlusten durch CCD, zahlen die Obstfarmer manchmal das Dreifache des üblichen Hektarpreises für die Bestäubung.


Doch wenn solche kommerziellen Halter vom Colony Collapse Disorder getroffen werden, dann kann das den Ruin bedeuten. Ein Imker aus Pennsylvania investierte 15.000 Dollar, um seine Bienen zur Bestäubung der Mandelblüten nach Kalifornien zu bringen. Als er dort ankam, war keine einzige Kolonie mehr am Leben.


Auf einen Satz verweisen betroffene Bienenzüchter und nüchterne Bienenforscher inzwischen immer wieder, einen Satz, den Albert Einstein einmal gesagt haben soll: ,,Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr...??. "


zitat quelle: www .sueddeutsche.de/wissen/artikel/352/105247/article.html
Datum und Zeit: 14.03.2007 - 18:53 (SZ vom 13.3.2007)



ist "gen-mais" die ursache?


"In seinem Artikel "Gentechnik: AIDS im Bienenstock" berichtet der Spiegel über den Zusammenhang zwischen Bienensterben und Genmais:


"Dabei geht es um ein kleines Forschungsprojekt der Universität Jena in den Jahren 2001 bis 2004. Die Thüringer Wissenschaftler untersuchten, wie die Pollen genmanipulierter Pflanzen ("Bt-Mais") auf Bienen wirken. Dem Mais war ein Gen eines Bodenbakteriums beigesetzt worden, dank dessen die Pflanzen einen für Schadinsekten giftigen Wirkstoff produzieren können.
Eine "toxische Wirkung von Bt-Mais auf gesunde Honigbienenvölker", so das Ergebnis der Studie, konnte zwar "nicht nachgewiesen werden". Doch als die Versuchsbienen dann noch zufällig von einem Parasiten befallen wurden, zeigte sich Gespenstisches: Bei den mit einem hochkonzentrierten Bt-Gift-Müsli gefütterten Tieren kam es, so die Jenaer Studie, "signifikant stärker" zu einer "Abnahme der Zahl an Bienen". Womöglich, so der Hallenser Professor Hans-Hinrich Kaatz, der die Versuche leitete, habe das Bakteriengift im Genmais "die Darmoberfläche der Bienen verändert und die Bienen dadurch so geschwächt, dass der Weg für die Parasiten frei war - vielleicht aber war es auch umgekehrt, wir wissen es nicht."
Die Konzentration des Giftes war im versuch freilich zehnmal höher als in normalen Bt-Maispollen. Überdies sei das Müsli den Bienen über einen recht langen Zeitraum von Sechs Wochen verabreicht worden. Dennoch hätte Kaatz das Phänomen gern weiter erforscht, jedoch mangelte es an der Finanzierung. "Diejenigen, die das Geld haben, haben an solchen Forschungen kein Interesse", sagt der Professor, "und die, die daran Interesse haben, haben kein Geld."


Glücklicherweise hängen Grundnahrungsmittel wie Weizen, Reis und Mais nicht von der Insekten-Bestäubung ab, diese Pflanzen werden durch Wind bestäubt. Dennoch wäre das Sterben der Bienenvölker nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch ökologisch ein großer Verlust. "Der Ausweg aus der Misere ist allein die Rückkehr zu naturnaher Gestaltung von Kultur- und Agrarlandschaften", urteilt Teja Tscharntke, Leiter der Abteilung Agrarökologie an der Universität Göttingen. "Nur so lassen sich die für den Menschen wichtigen Dienstleistungen des Ökosystems, zu der auch die biologische Schädlingskontrolle gehört, nachhaltig sichern." In diesem Zusammenhang ist es unverständlich, daß die konventionelle Landwirtschaft weiterhin durch die EU mit Millionenbeträgen subventioniert wird während die Wachsatumsbranche Bio-Landwirtschaft mangels geeigneter Flächen und Förderung zunehmend in den Ostblock (z.B. Litauen) abwandert.
Das Bienensterben und das Artensterben bei anderen Nutzinsekten wird uns noch teuer zu stehen kommen.
Der Umweltbund e.V spricht schon seit vier Jahren von Colony Collapse Dissorder. ... "


zitat quelle: www .fettisch.dewp/katastrophales-bienensterben-durch-genmais-
usa-80-der-population-verschwunden

 

 

21.04.07


 

kommentar von: webEngine am 20.09.2007 11:47
Erschütternd!!! Der Mensch ist eine widerwärtige, raffgierige (Geld) Bestie und schreckt i.d.Z. vor nichts, aber auch gar nichts zurück. Aus Klärschlamm und Schlachtabfällen werden mittels Eiweisskleber (Gluten), Farb- u. Aromastoffen, Substanzen erzeugt, die wie ein Lebensmittel anmuten (bspw.: Formvorderschinken, Surimi). Diese werden sogar, wenn sie schon fast verdorben sind (kann Abfall verderben?) mit ionisierender, radioaktiver Strahlung behandelt, um sie dennoch als Lebensmittel verkaufen zu können!!! Vgl. im einzelnen meine Blogs zum Themenkomplex der Lebensmittelherstellung, bspw zum Süßstoff Aspartam: http://webengine.uboot.com/blog/abcWar/ ODER zu den gehärteten Fetten: http://webengine.uboot.com/blog/abcWar/ JEWEILS mit weiterführenden Links!
kommentar von: MerkurA am 13.05.2007 09:24
informativ aber auch traurig...ich halte generell genmanipulierte nahrung für den falschen weg....es muss nen anderen weg geben. super blog;-)))
kommentar von: Goban am 12.05.2007 13:44
den gen-mais halt ich da eher für ungefährlich. was auch zum sterben führte, sind u.a. sogenannte killerbienen, die aus anderen ländern eingeführt/eingewandert sind. deren hauptlebensmittelpunkt ist nicht das herstellen von honig...
kommentar von: Greenpower2 am 12.05.2007 12:04
super wie immer orsa ich finde deine sAchen immer so geil Informativ :-))

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19.01.2008 18:21

Nashornkind in Erfurt

  
 
Nashornkind in Erfurt
  

am 15.01.2007 wurde im erfurter zoo das nashorn baby von der mutter temba geboren

bilder von der geburt

zu beginn seines lebens ein sorgenkind
" ... hatte alles ganz gut begonnen: Am Montagnachmittag vor einer Woche wurde kurz vor 14:00 Uhr das Nashörnchen geboren: Ein paar Tage früher als berechnet. Komplikationen habe es bei der Geburt nicht gegeben, sagte Zoosprecherin Heike Maisch unmittelbar nach der Geburt. "Das Baby wackelt schon mit dem Kopf und versucht aufzustehen." Die Mutter habe ihr Kind angenommen. Sie weicht ihrem Nachwuchs nicht von der Seite. Doch die übergroße Fürsorglichkeit wurde plötzlich zur Gefahr. Das Nashörnchen hatte keine Gelegenheit das milchspendende Euter zu finden. Zwar sei Temba mit Narkosemitteln ruhig gestellt worden, damit das Baby an Euter könne, sagte Zoosprecherin Heike Maisch am Dienstag. Doch nun sauge das Kälbchen nicht. Nur zehn Zentimeter sei das Nashornbaby vom Euter entfernt gewesen.
...
Eine Woche hat es gedauert: Dann hatte der Nashornnachwuchs im Erfurter Zoo das Euter mit der Muttermilch gefunden. Und auch Mutter Temba, die sich fürsorglich um das Kleine kümmert, hatte nichts dagegen, wenn daran genuckelt wird. Für die Pfleger ist das ein Wunder. Denn eine Woche mußten sie das kleine Nashorn mit Ersatznahrung aufziehen. Und das hat ihnen Sorgen bereitet. Denn nichts ist so gesund und nahrhaft wie echte Muttermilch.
...
Die schlimme Nachricht kam am Dienstag: Pfleger hatten am linken Kniegelenk vom Nashörnchen eine offene Stelle entdeckt. Das ist gefährlich. Denn Keime können sich in der Wunde ausbreiten. Schon sammelt sich Flüssigkeit an der aufgeplatzen Stelle. Außerdem plagt Durchfall das Nashörnchen. Die Pfleger mußten handeln: Mit einem Blasrohr wurde eine Spritze in das dicke Fell des Nashorns geschossen. ... "
 
 
zitat, quelle: http ://193.22.36.128/thueringen-journal/4007871.html
 
 
 
 
 
am 25.03.2007 erhielt das nashornkind, ein mädchen, seinen namen TULI
dies ist name eines flusses in simbabwe.
inzwischen geht es dem nashörnchen gut und wie ihr seht,
ist es schon ein ganzes stück gewachsen. 
 
  
 
 
 

 
 

 
 

  
 
 
das copyright für die bilder liegt beim fotografen,
eine verwendung der bilder ist ohne schriftliche genehmigung nicht erlaubt.
 
 
14.04.07
 
 

  kommentar von: LoneWolf1 am 14.04.2007 08:49
hm eine frage was findest du so besonders an diese nashörner?
 
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19.01.2008 18:16

Ursus Arctos

 

Ursus Arctos

 



 
Neues von Jurka


Braunbär «Brunos» Mutter wütet in Südtirol

München (dpa) - Nicht einmal ein Jahr nach dem Abschuss des Braunbären Bruno breitet sich in Bayern erneut Bärenfieber aus.

....

Denn in Tirol hat Braunbärin Jurka, Mutter des im Vorjahr abgeschossenen Braunbären Bruno, in den vergangenen Nächten in Südtirol wieder Hühner gerissen und Bienenstöcke beschädigt. Und ihre zwei gut ein Jahr alten männlichen Jungbären dürften sich in Kürze von ihrer Mutter lösen und auf Wanderschaft gehen, während das Jungweibchen in der Region bleibt. Drei Wochen später könnten die Jungbären in Deutschland sein - und sie dürften ähnlich frech sein wie einst ihr älterer Bruder Bruno. Dessen Kadaver liegt noch immer an einem geheim gehaltenen Ort bei minus 20 Grad auf Eis, er soll irgendwann ausgestopft ins Museum.

«Bruno darf nicht umsonst gestorben sein», verlangt der Vizepräsident des bayerischen Tierschutzbundes, Berthold Merkel. «Die Vorbeugung muss jetzt laufen.» Medienberichten zufolge war Jurka kürzlich schon am Reschenpass an der Grenze zu Österreich - eine Fehlinformation, sagen die Bärenexperten, die per Sender jeden Schritt Jurkas überwachen. Als sicher gilt aber, dass die neunjährige Bärin ihre Nachkommen JJ3, JJ4 und JJ5 - dritter, vierter und fünfter Sprössling von Jurka und Vater Jose - ähnlich erzogen hat wie Bruno. Von ihr lernten sie, wie man Hühnerställe plündert und Schafe reißt, ohne erwischt zu werden. Jurkas Trick, den sie auch an Bruno weitergab: Sie kommt nie an den Ort ihrer Taten zurück.

«Man muss sich darauf einstellen, dass sich der neue Wurf ähnlich verhält und dass damit vergleichbare Probleme verbunden sind», sagt der Sprecher von Bayerns Umweltministerium, Roland Eichhorn. «Das kann bedeuten, dass der Bär kaum zu fangen, zu besendern und gezielt zu vergrämen ist.» Der von Politikern als «Problembär» eingestufte Bruno, der gerade wegen seiner Dreistigkeit so viele Sympathien gewonnen hatte, war nach wochenlangem Katz- und Maus-Spiel im Juni 2006 erlegt worden.

Die Behörden fürchteten, dass er bei seinen Ausflügen bis in die Zentren von Ferienorten einen Menschen anfallen könnte. Der Abschuss löste heftige Emotionen aus, Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) und seine Mitarbeiter bekamen Drohbriefe. Besonders die Italiener reagierten aufgebracht - mancher kündigte wütend an, nie wieder nach Bayern zu kommen.

Diesmal sieht sich der Freistaat für einen Bären besser gerüstet. «Der Bärenplan steht», sagt Eichhorn. Das mit Experten und Verbänden abgestimmte Management enthält Vorbeugemaßnahmen, Informationen für die Bevölkerung, aber auch Regelungen für die Entschädigung bei Zerstörungen, die von den Bären angerichtet werden. Nur als letztes Mittel sieht der Plan einen Abschuss vor - wenn der Bär gefährlich ist, nicht gefangen werden kann und alle anderen Maßnahmen versagt haben.

Experten verlangen, die Jungbären wie Mutter Jurka möglichst schnell mit Sendern zu versehen. «Das wäre eine erhebliche Erleichterung», sagt Eichhorn. Auch Tierschützer Merkel und der Bärenanwalt für Oberösterreich, Walter Wagner, sehen darin einen wichtigen Schritt. Ein Jungbär könnte dann mit Gummigeschossen schmerzhaft abgeschreckt werden, bevor er sich Siedlungen nähert, an Bienenstöcken nascht und Ställe ausraubt. «Jurka noch umzupolen, wäre extrem schwierig», sagt Wagner. «Aber einem jungen Bären kann man noch kräftig auf die Finger klopfen und ihn umerziehen.»

Jurka war im Rahmen des EU-Projekts «Life Ursus» angesiedelt worden - doch jetzt wird es den italienischen Behörden mit ihr zu bunt. Im Januar wurde sie samt Nachwuchs sogar auf den Skipisten von Madonna di Campiglio gesichtet und von Touristen fotografiert. «Wir werden die Bärin wahrscheinlich in einem Gehege einsperren und brauchen jetzt nur noch die Genehmigung des Umweltministeriums», kündigte Claudio Groff, Sprecher der Provinz Trient, an. Gerüchte, dass Jurka abgeschossen werden könnte, wies er zurück.

....

Einfach wird das Miteinander von Mensch und Bär in den Alpen auch künftig nicht sein. «Bärenmanagement bedeutet mehr als ein weißes Knäuel mit zwei schwarzen Knopfaugen», sagt Bärenanwalt Wagner mit Blick auf den kleinen Berliner Eisbären Knut. «Wie viele Bären es in den Alpen geben wird, ist eine Akzeptanzfrage - es geht nicht um den Platz in der Natur, sondern um den Platz in unseren Köpfen.»

zitat, quelle: http://www.rnz.de/zusammen3/00_20070407200601_
Braunbaer_Brunos_Mutter_wuetet_in_Suedtirol.html

   
   

 

 


kommentar von: Barbara am 05.08.2007 19:50
Hallo! Klasse Homepage. Ich mag Groß Bären sehr gerne. Seit Brunos Tod besonders die Braunbären. Die sind so süss und knuffig. Ich hätte am liebsten zei Braun Bären als Haustiere. Die müssten sich nur mit Kaninchen verstehen. LG Barbara http://www.barbarahomepage.de.tl
kommentar von: LoneWolf1 am 14.04.2007 08:48
also wenn die klein sind sind sie besonders süß..ich mag braunbären sehr gerne hatte jahre lang den nickname braunerbär*zwinker
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19.01.2008 18:13

Mönchsgrasmücke

 

Mönchsgrasmücke

 

dieser kleine singvogel lebt in unserer nachbarschaft,

brütete auch schon mal bei meiner nachbarin im balkonregal ^^

... heute früh lag er tot vor der tür :(((

 

 

 

 10.04.07

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19.01.2008 18:07

fledermäuse

venus als abendstern

 
heute abend,
klarer himmel, dämmerung,
venus strahlend hell im westen,
sehr milde luft,

die hohen bäume ahorn und eiche noch kahl.
und wir erblicken
unter und zwis
chen ihnen
taumelnd
die ersten
fledermäuse im jahr.
mit zunehmender dunkelheit
erscheint orion im süden.




 

 


 

 

 

12.03.07 

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19.01.2008 18:02

Der Panther

 

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.


Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

 

 





der panther erst lag er,
dann stand er,
wodurch er so erschrak,
dass er bald wieder lag.

(r. gernhardt)

 

 
kommentar von: schattenseele1 am 12.03.2007 16:39
cool das muss ich mir merken :)
kommentar von: TAUSENDund2naechte am 09.03.2007 15:56
upsa dass der reim von gerhardt war, war mir sehr wohl bewusst, dachte aber jasper hat den cartoon gezeichnet, kicherkicher, danke für die "Aufklärung" meine merry......lol
kommentar von: Merry am 08.03.2007 12:43
*kicher* Jasper111 wird sich sicher über das Lob von Conny freuen, ABER der Cartoon samt Reim ist von Robert Gernhardt. Jaspers Verdienst ist es jedoch, dass er den Cartoon als gif erstellt hat :)))
kommentar von: pappi3 am 07.03.2007 23:37
Nicht schlecht hat etwas!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
kommentar von: karla481 am 07.03.2007 21:43
mein lieblings-rilke-gedicht:-))......das hab ich ( unter nadrem )mit bastet gemeinsam....;-))
kommentar von: TAUSENDund2naechte am 07.03.2007 20:01
denke schon, aber glaublich fragst da lieber die dichterlesung ?
kommentar von: OrsaJurka am 07.03.2007 18:17
ist jasper = jasper111 ?
kommentar von: TAUSENDund2naechte am 07.03.2007 12:14
Rilke und Gerhardt mit dem selben Thema hier zu vereinen *lächelt*, ich finds krass aber gut ! aja und hut ab vor jaspers zeichenkünste
 
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